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Gurken gehören in den Salat …

… und nicht in die Möse. Jedenfalls ist das der Schluss, den ich mittlerweile gezogen habe. Allerdings leider erst nach einem kleinen Sexunfall; hätte ich mich an diese Weisheit gleich gehalten, dann hätte mir das einiges an Aufregung erspart. Und zwar an völlig überflüssiger Aufregung.

Es gibt ja so ‘ne und solche Aufregung; die eine Art Aufregung gehört zum Sex notwendig dazu, weil ohne sie alles nur langweiliger Kram wäre, immer dasselbe, so eine Art mechanische Befriedigung. Das ist die Aufregung, die ich für mich positive Aufregung nennen würde. Das gewisse Kribbeln, das erotische Prickeln, das sinnliche Herzklopfen, der Flirt.

Ja, und dann gibt es noch das, was ich mit der Gurke erlebt habe. Die negative Aufregung, auf die man wirklich gut und gerne verzichten kann. Angst, Panik, Furcht, Schrecken, Bestürzung, Schock. Die braucht man nun garantiert nicht für den sexuellen Kick. Wenigstens ich brauche das nicht; es gibt bestimmt Menschen, denen verschafft genau dieser Hauch Angst erst die vollendete Erfüllung. Wie bei der Atemkontrolle zum Beispiel. Aber wie gesagt – ich komme da sehr gut ohne aus. Ich brauche nur die positive Aufregung für den Sex, nicht die negative.

Keine Angst, es ist alles gut ausgegangen, trotz all der negativen Aufregung, es ist kein echter Schaden ist entstanden, und es hat mich auch nicht mehr gekostet als ein paar panische Minuten.

Die allerdings waren schlimm genug, dass ich mir geschworen habe, das mache ich nie wieder!

Warum ich überhaupt mit einer Gurke herumgespielt habe, statt mir meine Löcher mit was Anständigem zu stopfen? Mit einem Schwanz beispielsweise? Oder, wenn kein Schwanz verfügbar war, mit einem Dildo, einem Vibrator oder notfalls auch einfach mit meinen Fingern?

Ganz einfach – weil die Männer drauf stehen, auf genau diese Sexspiele mit Dingen aus dem Haushalt!!!

Ich mache nämlich Telefonsex.

Seit fast einem Jahr mache ich das schon, und zwar bei der Hausfrauen Line. Ihr wisst schon – Hausfrauen, das sind die ganzen vernachlässigten, frustrierten, dauergeilen Frauen, die sich ihren Sex eben am Telefon holen, weil ihr Mann es im Bett schon lange nicht mehr so richtig bringt.

Das ist nicht nur ein Vorurteil, sondern in meinem Fall ist es tatsächlich so; der Sex mit meinem Mann … Nun ja, vergessen wir’s. Irgendwie brauche ich aber Sex, sonst werde ich ganz furchtbar depressiv.

Und nachdem ich keine Lust habe, bei einem privaten Seitensprung nach dem anderen Kopf und Kragen zu riskieren – Himmel, wenn mein Mann wüsste, dass ich ihn betrüge, er würde Hackfleisch aus mir machen! -, da habe ich eben den diskreten und ungefährlichen Weg gewählt.

Beim Telefonsex habe ich auch einen Seitensprung nach dem anderen, so viele ich will. Ich kann Sex haben, so oft ich mag. Aber es gibt keine realen live Dates, bei denen mein Mann oder ein wohlmeinender Freund beziehungsweise eine wohlmeinende Freundin mich erwischen könnten.

Und wenn man sich nicht real verabredet zum Sextreffen, dann gibt es auch keine anderen Folgen, die mein Mann entdecken könnte.

Ich rieche nicht nach einem fremden Aftershave, ich habe kein Herrentaschentuch in meinem Besitz, das nicht ihm gehört und dessen Herkunft also nicht erklärbar ist, es findet sich keine Rechnung über ein Kerzenlicht-Dinner zu zweit in meiner Handtasche. Die ich ja aus Sentimentalität als Erinnerung an das Date auch dann an mich nehmen könnte, wenn er die Zeche bezahlt, so wie sich das für einen Mann und Kavalier natürlich auch heutzutage immer noch gehört.

Das einzige, was es beim Telefonsex als Folgen noch zu verdecken und vor dem Ehemann zu verbergen gilt, das sind die kleinen Nebeneinnahmen; das Taschengeld, was diese Tätigkeit mir einbringt.

Nun, und Schwarzgeld vor dem Mann zu verbergen, das fällt doch allen Hausfrauen leicht. Die schaffen es meistens ja sogar, sich vom zugeteilten Haushaltsgeld einen kleinen Notgroschen an Schwarzgeld anzulegen, und das selbst dann, wenn ihr Ehemann zur ganz kritischen Sorte gehört und täglich oder zumindest wöchentlich alle Ausgaben mit ihr durchgeht.

Dank Telefon Banking oder Online Banking hat man ja auch gar keine Unterlagen mehr herumliegen über dieses Extra Konto, von dem er nichts wissen darf, so dass er garantiert nichts merkt.

Und so viel Geld, wie viele das vermuten, ist es ja nun auch nicht, was man mit Telefonsex verdient.

Zum einen haben wir Frauen, wenn wir Telefonsex machen, auch wahrlich happige Ausgaben. Wir brauchen immer neue sexy Dessous, immer neue Nylons in allen Arten und Formen, immer neue hochhackige Schuhe, und immer neue Outfits für darüber, Minirock, hautenge Tops und so weiter. Das müssen wir uns alles anschaffen. Das geht auf die Dauer ganz schön ins Geld, das könnt ihr mir glauben. Qualität muss nicht teuer sein – für Dessous gilt dieser Spruch aber wohl kaum. Richtig verführerische Reizwäsche ist meistens ziemlich teuer.

So geht ziemlich viel von dem Taschengeld, was wir mit dem Telefonsex verdienen, gleich für eben den Telefonsex, also sozusagen als mehr als notwendige Arbeitskleidung, schon wieder drauf.

Und zum anderen ist der Verdienst wahrlich nicht groß. Die meisten Frauen, die Telefonsex machen, machen das auch gar nicht zum Geldverdienen, sondern weil ihnen das einfach Spaß macht. Weil sie gerne am Telefon mit immer neuen fremden Männern flirten und mit ihnen diskreten Sex haben.

Mir macht der Telefonsex auch riesig Spaß. Geld könnte ich woanders mehr verdienen; aber ich liebe genau das. Ich möchte das auf keinen Fall mehr missen. Das ist meine tägliche Dosis Lebensfreude.

Nur mache ich den Telefonsex ja nun nicht nur für mich, sondern auch für die Männer, die mich anrufen und vor der Cam sehen wollen. Deren Wünsche sind für mich ebenso wichtig wie meine eigenen; sonst könnte ich es ja auch einfach bei der Selbstbefriedigung vor dem Spiegel belassen.

Also muss ich auch ein paar erotische Spiele mitspielen, die ich von allein bestimmt nicht ausprobieren würde.

Also habe ich schon Möhren ausprobiert, Gurken, Kerzen, Flaschen (kleine Flaschen allerdings nur, so kleine Piccolos vom Sekt) und sogar einen Besenstiel aus pinkfarbenem Plastik.

Das war allerdings ein ziemlicher Akt, das mit dem Besenstiel.

Das Teil war zwar schön schlank und schmal, von daher passte es ohne weiteres hinein. Ich kam mir dann vor wie eine Hexe, die mal ganz anders und viel erotischer auf einem Besen reitet …

Bloß war der Besenstiel so furchtbar unhandlich lange, und ich musste mit meiner Stellung, der Haltung meiner Beine und so weiter ganz schön tricksen, damit ich mir den Stiel nicht viel zu weit in die Möse schiebe und mich womöglich noch dabei verletzte. Das war gar nicht so einfach, weil mich der Besenstiel Fick sehr schnell so gewaltig erregt hat, dass ich kaum noch an mich halten konnte und beinahe vollständig die Kontrolle über meine Bewegungen verloren habe.

Das Spiel mit dem Besenstiel allerdings, da ist überhaupt nichts bei passiert, das habe ich sehr gut überstanden. Und auch sonst ist bei all diesen aufregenden Spielen noch nie etwas passiert.

Bis vor einer Woche …

Das Einführen der harten, prallen Gurke hat noch prima geklappt, und ich fand es auch richtig geil, als ich damit in meiner Möse herumgerührt hat. Eine richtig angenehme Dehnung war das.

Der süße Typ, den ich am Telefon hatte, und der mich die ganze zeit vor der Webcam beobachtet hat, der fand das auch total geil, was er da so zu sehen bekam von meinem Gurken Fick.

Als er abgespritzt und aufgelegt hat, steckte die Gurke noch in mir drin.

Weil ich sowieso nach ihm eine Pause brauchte, wollte ich das rausziehen in aller Ruhe erledigen.

Versucht habe ich das auch. Zuerst rührte die Gurke sich fast gar nicht vom Fleck, und dann habe ich sie wohl ein bisschen zu heftig hin- und herbewegt. Jedenfalls brach das Teil ab, ich hielt ein Ende in der Hand, und das andere Ende der Gurke steckte noch immer in meiner Möse!!!

Mann, ich hatte total die Panik und sah mich in Gedanken schon mit der Gurke in mir drin in der Notaufnahme von Krankenhaus. Wie furchtbar peinlich das geworden wäre! Ich mag gar nicht daran denken!

Mit viel Geduld, Spucke und Herumpulen habe ich es dann allerdings geschafft, auch die zweite Hälfte der Gurke aus mir herauszuholen. Eine kleine Fleischgabel, die ich hineingestochen habe, tat mir dabei gute Dienste; die hat die Gurke so festgehalten, dass ich sie herausziehen konnte. Allerdings hatte ich die ganze Zeit Angst, ich könnte mich mit der Gabel verletzen.

Als alles gut überstanden war, war ich schweißnass vor Angst! Und wie gesagt – das mache ich nie wieder!

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4 Kommentare zu “Gurken gehören in den Salat …”

  1. joker200

    looooooool geil

  2. Jessi

    das hätte auch ins auge gehen können

  3. Anonymous

    ich besorgs mir täglich mit ner gurke

  4. spreewald

    drin lassen und auf die cornichons warten ;-)

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