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Der Flirt mit der Falschen

Ich liebe ICQ; dieser Instant Messenger ist wirklich absolut klasse zum Chatten. Okay, man kann natürlich stattdessen auch jeden anderen Messenger nehmen; ich will mich da jetzt nicht auf einen bestimmten Messenger festlegen. Schreiben wir statt ICQ einfach allgemein Messenger.

Ich finde die Instant Messenger einfach besser als Chats, weil sie so viel direkter sind und nicht so viel drum herum stattfindet. Das ist für berufliche Unterhaltungen ebenso angenehm wie fürs private Chatten.

Und erst recht gilt das natürlich fürs intime Chatten, also für den Cyberflirt oder gar den Cybersex.

Außerdem sind sie immer ganz privat, die Chats per Messenger. Da kann auch ganz ohne Separee und privatem Chatroom keiner mitlesen, welche Messages man miteinander so austauscht.

Gerade wenn was in Richtung Cybersex abgeht fände ich es ja auch ganz schön peinlich, wenn andere die erotischen Andeutungen und sehnsüchtigen Erotik Fantasien mitbekommen würde.

In der Situation selbst stört einen das ja meistens weniger; da haben die Hormone die Herrschaft übernommen und wollen zuerst einmal befriedigt werden, der Rest ist zunächst völlig egal.

Spätestens nachher aber, nach dem Abspritzen, wenn die Hitze der größten Erregung vorbei ist und die Hormone sich beruhigt haben, dann wird es eben doch reichlich unangenehm zu wissen, andere haben alle Zärtlichkeiten und geilen Aufforderungen gelesen, die man geschrieben hat.

Sofern man es mitbekommt.

Mir ist es einmal passiert, dass ein Girl alles mitgelesen hat, was ich für eine ganz andere Frau geschrieben habe, und zwar ganz schön intime Dinge, und ich wusste es die ganze Zeit über gar nicht.

Zum Glück habe ich es dann später erfahren.

Wobei – zum Glück sollte ich da vielleicht nicht sagen, denn es war eine ganz schön unangenehme Situation. Allerdings war ich andererseits im Nachhinein schon froh, dass es herausgekommen ist, denn sonst hätte ich womöglich noch eine ganze Weile so weitergemacht.

Und weiterhin mit der Falschen gechattet …

Das ganze war eine echte Sauerei. Und auch wenn diejenige, für die meine Chat Nachrichten bestimmt waren, gar nichts dafür konnte, es hat trotzdem die Dinge auch ihr gegenüber verändert.

Das mag ungerecht scheinen; aber ich kann ja nun einmal nicht aus meiner Haut, und wenn Gefühle sich ändern, dann ändern sie sich eben, dagegen kann man nun überhaupt nichts machen.

Es war halt schon ein ziemlicher Schock.

Aber ich glaube, ich rede wirres Zeug. Fangen wir am Anfang an. Ich habe auf der Party eines guten Freundes eine Frau kennengelernt, die mir auf Anhieb unheimlich gut gefallen hat. Ihr ging es mit mir ebenso – es hat wirklich schon auf der Party richtig zwischen uns beiden gefunkt.

Die Lady ist übrigens seine Cousine und heißt – fast bin ich versucht zu sagen sie hieß, aber sie lebt ja noch – Monika.

Leider wohnte sie gar nicht bei uns in der Stadt, sondern sie war nur für eine Woche zu besuch bei der Familie meines Freundes. Was dazu führte, dass wir uns zwar nach der Party jeden Tag gesehen haben, die frische Verliebtheit – und mein Gott, was haben wir in der Zeit gevögelt! – aber dann jäh durch die raue Wirklichkeit mit ihrer räumlichen Distanz unterbrochen wurde.

Zum Glück gibt es ja das Internet und Telefon.

Wir haben uns jeden Tag für längere Zeit in unserem Messenger getroffen, und wir haben auch beinahe jeden Tag miteinander telefoniert. Die Flatrate für Internet und Telefon macht es möglich …

Irgendwann erwähnte Monika, dass sie ihre Studentenbude mit einer Freundin teilte, die reichlich eifersüchtig war, dass Monika nun ganz ersichtlich die große Liebe gefunden hatte, während sie noch Single war. Wobei genaugenommen Monika ja eigentlich auch weiterhin ein Single Girl war. Denn soviel und so intensiv wir auch chatteten und am Telefon miteinander flirteten, eine richtige Beziehung kann man das ja nun eigentlich nicht nennen, wie ich finde.

Die beiden Studentinnen teilten sich aus Kostengründen einen Computer, wenn auch bei unserem Messenger natürlich jede der beiden Frauen ihren ganz eigenen Account und Nick besaß.

Jetzt ahnt ihr bestimmt schon, worauf das hinausläuft, nicht wahr?

Ja, genau. Die Chats mit Monika wurden immer intimer und immer erotischer. Wir hatten jetzt regelmäßig Cybersex miteinander.

Ich lief schon mit einem Dauerständer herum, wenn ich nur an Monika dachte und an den abends bevorstehenden Chat.

Zum Glück konnte sie schon zwei Monate nach der Party einen weiteren Besuch bei ihrem Cousin möglich machen.

Ich freute mich riesig darauf, sie endlich wiederzusehen, und die Vorfreude ließ Sexchats noch heißer werden.

Drei Tage bevor Monika wieder kommen sollte, führte sie auf einmal Dildos in unsere erotischen Chats ein. Das erstaunte mich etwas; wir hatten es zwar schon richtig scharf miteinander getrieben im Chat, aber von Dildos oder anderen Sexspielzeugen war noch nie die Rede gewesen.

Ich hatte halt auch noch immer so ein bisschen den Gedanken im Hinterkopf, anständige Mädchen tun so etwas nicht …

Mich törnte der Gedanke allerdings mächtig an, dass Monika sich einen Dildo in die Fotze schieben würde.

Ich ging also beim Dildosex voll mit, und so überrascht ich im Grunde auch war, als Monika nun anscheinend die Dildospiele auch noch gleich richtig extrem von hinten treiben wollte, verschaffte mir das doch eine so gewaltige Erektion, dass ich kaum noch an mich halten konnte.

In dieser Nacht kam ich erst morgens um vier ins Bett, und zwar völlig erschöpft und wie ausgelaugt.

Zum Glück hatte ich an den nächsten beiden Abenden frei; Monika hatte mir erklärt, sie müsse noch einiges erledigen, bevor sie aufbrechen wollte, und es sei ihr lieber, wenn wir in dieser Zeit nicht chatten, denn sonst käme sie ja doch zu nichts anderem als zum Cybersex, wie sie meinte.

Obwohl – was heißt hier zum Glück; ich habe das schon sehr bedauert und litt auch richtig unter Entzugserscheinungen, als ich dann zwei Abende lang einsam herumhockte, aber wenigstens durfte ich ausschlafen. Wenn ich dann endlich irgendwann eingeschlafen war mit meinem Ständer …

So konnte ich kurz darauf Monika gut erholt am Bahnhof abholen.

Zuerst knutschten wir schon im Auto etwas herum, dann musste ich sie bei ihrem Cousin, meinem Freund abliefern.

Für abends waren wir allerdings schon wieder verabredet, und zwar bei mir.

Das erste, was ich sie fragte, als sie dann kam war, ob sie auch ihren Dildo dabei hatte. Sie schaute mich bloß verständnislos an. Sie besäße keinen Dildo, erklärte sie mir. Und als ich sie fragte, warum sie dann im Sexchat von Dildosex geredet hätte sagte sie, das hätte sie nicht, und zwar definitiv nicht.

Sehr schnell war uns dann beiden klar, dass ihre Freundin Petra sich wohl unter ihrem Account eingeloggt und dann im Messenger mit mir gechattet hatte; inklusive Dildosex und allem.

Ich habe keine Ahnung, wie oft von den vielen Malen, in denen ich glaubte, mit Monika Cybersex zu haben, ich stattdessen Petra dran hatte. Und selbst wenn Petra außer in diesen letzten Tagen vorher nie selbst mit mir gechattet hatte – ich war mir ziemlich sicher, dass sie zumindest so gut wie alles gelesen hatte, was Monika und ich an verliebten und leidenschaftlichen Nachrichten miteinander getauscht hatten.

Das machte mich echt fertig.

Und, ich gebe es zu, ich nahm es Monika auch ein bisschen übel, da nicht besser vorgesorgt zu haben, dass unsere Intimitäten wirklich unter uns bleiben konnten. Sie hätte ja schon ein bisschen besser auf ihr Passwort aufpassen können.

Jedenfalls kühlte unsere Beziehung merklich ab.

Die drei Tage, die sie da war, haben wir eigentlich bloß miteinander diskutiert und uns gestritten.

Und als sie dann wieder weg war, fehlte mir das Vertrauen, erneut so offen mit ihr zu chatten. Ich hätte ja nie gewusst, ob ich gerade mit Monika oder mit ihrer Freundin sprach. Oder was ihre Freundin von all dem Flirten im Sexchat mitbekommt.

Ja, und irgendwann war sie aus dem Messenger ganz verschwunden. Und ich machte mir auch die Mühe nicht, sie anzurufen und zu fragen, was denn los war. Ich wusste es ja ganz genau.

Unsere Beziehung war zu Ende, bevor sie richtig angefangen hatte.

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4 Kommentare zu “Der Flirt mit der Falschen”

  1. nunja

    idiot

    sowas klärt man direkt mit der frau

  2. proudLady

    irgendwie trauriges ende…
    Hättest dich eig. wirklich mehr bemühen sollen.
    Lg Lady

  3. heino

    warum hast du denn nicht die andre angefunkt? CS war ja nun schon getan, dann kann man doch zur realität übergehen

    DEPP!!!

  4. Lead

    War letztlich vermutlich auch besser so…
    Sie ist echt sorglos mit diesen Sachen umgegangen und hat einer offensichlich nicht vertrauenswürdigen Person einfachen Zugang gewährt…vermutlich auch noch das Passwort abgespeichert, so dass man es nicht eingeben musste…und dann kann man da nichtmal normal drüber reden? Wenn sie das schon nicht schafft, dann würde sie bei dem kleinsten Problem in der Beziehung wieder rumzicken..und dann auch noch einfach so ne Fastbeziehung einschlafen zu lassen ohne einfach mal die Fakten auf den Tisch zu packen…feige..

    Nee..ich würde beide nichtmal geschenkt haben wollen…
    *seufz* …ich bleib bei meiner Frau…weil es bei uns keine unlösbaren Probleme gibt…man löst sie einfach..dann wenn sie entstehen und bevor sie groß werden…

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