Schwiegermütter
Ich weiß ja nicht, ob man das auch als Sexunfall bezeichnen kann. Aber mit Sex hatte es schon zu tun; und wenn es kein Un-fall war, war es zumindest ein Un-glück.
Als wir ganz frisch verheiratet waren – mittlerweile haben wir ja gerade vor kurzem den fünften Hochzeitstag gefeiert -, da wohnten wir bei den Eltern meiner Frau. Ich war noch nicht mit dem Studium fertig, und sie hatte ihre Ausbildung als Kosmetikerin gerade abgeschlossen, aber noch keinen Job. Eine eigene Wohnung konnten wir uns unter den Umständen einfach nicht leisten. Da kam es uns gerade recht, dass die Schwiegereltern uns angeboten haben, zu ihnen ins “Souterrain” zu ziehen.
Na ja, es war eigentlich schon ein halbes Kellerloch, eine ziemlich dunkle Zweizimmerwohnung, aber wie war das doch – einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul, und man kann ja schlecht meckern, wenn man kostenlos irgendwo wohnen kann. Außerdem wurden wir auch noch ordentlich mit Essen versorgt, und es war auch nur für eine kurze Zeit, bis Annette Arbeit gefunden hatte.
Es gab nur gleich von Anfang an ein Problem, das mich zum Wahnsinn gebracht hat.
Wir waren beide nicht als Jungfrau in die Ehe gegangen, hatten auch schon ordentlich miteinander gevögelt. Aber aufgebraucht war unsere Lust aufeinander damit noch lange nicht. Ganz im Gegenteil, genauso wie man das von frischverheirateten Ehemännern erwartet, war ich eigentlich fast ständig geil. Wann immer es ging, fasste ich ihr an die Titten oder an die Muschi, und wir haben gefickt, was das Zeug hält.
Oder vielmehr, das hätten wir gerne.
Aber es war wie verhext; kaum hatten wir uns ins Schlafzimmer zurückgezogen – hier gab es kein Fenster, im Wohnzimmer führte aber das ebenerdige Fenster direkt auf eine Straße, wo dauernd Leute vorbeiliefen, das war uns irgendwie unangenehm und peinlich – da klopfte es an die Abschlusstür der Kellerwohnung, und meine Schwiegermutter brachte uns Kuchen, den Rest Auflauf vom Vortag, Äpfel aus dem Garten, Blumen, oder wollte einfach nur ganz dringend etwas fragen.
Wenn das ein-, zweimal passiert wäre, hätte ich ja nichts gesagt, aber es passierte dauernd. Wenn wir an den Wochenenden versuchten, es mehrfach endlich bis zum Bumsen zu bringen, klopfte es auch mehrfach am Tag.
Ich kann Ihnen sagen, das war so frustrierend, ich hätte die Wände hochgehen können. Die Stimmung war danach versaut, und oft genug wollte Annette später gar nicht mehr.
Ich habe mich dann meistens, manchmal schon während meine Schwiegermutter noch da war, aufs Klo verzogen zum Wichsen, sonst wäre ich geplatzt. Dabei habe ich dann von Annette geträumt und davon, was ich gerne mit ihr machen würde. Nicht nur von vorne und von hinten vögeln, im Sitzen, im Stehen, im Knien, sondern auch ihre Muschi lecken, bis sie stöhnend und schreiend kommt, mir einen von ihr blasen lassen, uns gegenseitig mit der Hand befriedigen, es unter der Dusche treiben oder draußen im Garten oder im Wald.
Die wildesten Fickstories waren da dabei. (Übrigens, inzwischen haben wir fast alles von dem einmal gemacht, wovon ich damals geträumt habe; doch das nur nebenbei – zu der Zeit war ich einfach nur geil und frustriert und tierisch sauer.)
Dass ich es mir selbst gemacht habe, hat natürlich wiederum Annette nicht gefallen, aber jeweils gerade, wenn ich sie dann wieder rumgekriegt hatte und wir es erneut mit Sex versuchen wollten, platzte wieder ihre Mutter dazwischen.
Das ging soweit, wir haben uns beinahe nur noch gestritten. Schön leise natürlich, damit man uns oben nicht hört, aber schon heftig. Ich habe darauf bestanden, dass wir so schnell wie möglich ausziehen, denn das war ja wirklich kein Zustand. Aber Annette hatte noch immer keine Stelle, und es war einfach nicht drin.
Inzwischen schelte ich mich selbst, wie dämlich war, dass ich nicht viel schneller auf den Trichter gekommen bin. Erst nach etwa zwei Wochen voller Sex-Unterbrechungen und Frust kam es mir dann langsam doch etwas spanisch vor, dass meine Schwiegermutter immer so treffsicher genau den richtigen Augenblick erwischte.
Ganz schön naiv, oder? Eigentlich hätte mir das gleich auffallen müssen.
Nachdem ich ja schlecht in der Wohnung der Schwiegereltern auf Entdeckungsreise gehen konnte und herausfinden, ob und was man oben hört, wenn man unten im Schlafzimmer verschwindet, habe ich es zuerst einmal mit einem Trick probiert. Als ich abends nach dem letzten Seminar nach Hause gekommen bin, habe ich für romantische Stimmung gesorgt. Das Fenster im Wohnzimmer mit einer Decke verhängt, Kerzen angezündet, Musik gemacht. Dann habe ich ganz sanft begonnen, Annette zu massieren. Sie war begeistert – Frauen stehen nun einmal auf Romantik -, und was soll ich sagen, innerhalb von ein paar Minuten waren wir mitten im wildesten Fick.
Und – es ist nichts passiert. Kein Klopfen, keine Störung. Nichts.
Na, seitdem wusste ich dann, wie wir beide ungestört zum Orgasmus kommen konnten, wenn wir geil waren. Damit es nicht zu auffällig wurde, bin ich ab und zu, wenn Annette im Bad war, dann noch ins Schlafzimmer, habe mich aufs Bett fallen leise und leise gestöhnt. Und prompt hat jedes Mal meine Schwiegermutter ihre Tochter vom Klo oder aus der Dusche geholt …
Ich weiß es bis heute nicht, wie es genau lief, dass die Akustik uns einen solchen Streich spielen konnte. Ich konnte ja nur unten nachsehen, was es sein könnte. Dabei habe ich ein altes Ofenrohr entdeckt, zutapeziert, aber unverschlossen. Ich vermute schon, das war der Übeltäter, der uns immer so gemein verraten und uns die schwiegermütterliche Sittenpolizei auf den Hals gehetzt hat, aber ich kann es nicht definitiv sagen.
Jedenfalls – wir wussten ja nun, was wir zu tun hatten, und zwei Monate später hatte Annette einen Job und eine ganz tolle kleine Wohnung für uns gefunden, und wir zogen mit Sack und Pack um.
Seitdem stört uns niemand mehr beim Sex!
am 16. März 2008 um 3:29 Uhr.
Schwiegermütter haben so manches an sich…
am 16. Juni 2008 um 10:09 Uhr.
ich steh total auf meine schwiegermutter