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Der Liebhaber im Schrank

Ihr kennt diese ganzen Witze mit dem Liebhaber der Frau im Schrank?

Ja, ich weiß – die sind alle unheimlich lustig. Ha, ha. Bloß, wenn man das einmal selbst erlebt hat, dann lacht man nicht mehr.

Und dann kommt man ganz bestimmt auch nicht auf die Idee, sich per Handy Flatrate Hilfe von seinen Freunden herbeizuholen, wie es jetzt in einem Werbespot dauernd so nett zu sehen ist.

Nein, dann hat man nämlich den Arsch derart auf Grundeis, dass man bloß noch zittert vor Panik.

Und keinen klaren Gedanken fassen kann.

Außer einem einzigen Gedanken – wie zum Teufel man sich freiwillig in eine so blöde Situation begeben konnte …

Eine Situation, zugegeben, die man kurz zuvor, bevor man diesen Schlüssel im Schloss hörte und die freundliche Begrüßung durch den überraschend zurückgekehrten Ehemann, noch wahnsinnig genossen hat.

Was mich vor allem ärgerte war die Tatsache, dass ich gleich bei meinem allerersten Seitensprung derart erwischt wurde.

Ich war seit elf Jahren verheiratet, und die ganze Zeit war ich meiner Frau treu geblieben. Auch wenn schon im zweiten Jahr unserer Ehe von der prickelnden Aufregung beim Sex, die mich anfangs so sehr an sie gefesselt hatte, überhaupt nicht das Geringste mehr zu spüren gewesen war.

Es hatte ganz sachte und allmählich bereits im ersten Jahr begonnen.

Wir verbrachten Flitterwochen, genau wie man sich Flitterwochen vorstellt; wir haben mehr gevögelt als was anderes gemacht und kamen aus den Betten unseres Hotelzimmers kaum heraus.

Es waren echt total geile zwei Wochen.

Solche zwei Wochen wünscht sich jeder Mann in seinen Flitterwochen. Das Dumme ist nur, ich hatte irgendwie erwartet, nach unserer Rückkehr würde es endlos so weitergehen, mit dem Sex.

Okay, mir war schon klar, dass man im Urlaub natürlich mehr Zeit fürs Ficken hat als sonst, und dass der gewohnte Alltagstrott und ein wenig unserer Begeisterung wegnehmen würde, damit hatte ich auch gerechnet.

Mit meinen Anfang 30 war ich ja schließlich kein unerfahrener dummer Junge mehr, und ich hatte genügend feste Beziehungen hinter mir um zu wissen, dass die erotische Ekstase vom Anfang nicht ewig hält.

Dass es aber so schnell gehen kann, dass aus wildem Sex tote Hose wird, ohne dass in meiner Hose nun Totenstille herrschte, das überraschte mich nun doch.

Kaum waren wir zurück, hatte meine Frau kaum mehr Zeit für Sex. Oder vielmehr, sie hatte keine Lust auf Sex.

Sie kam noch nicht gleich mit den üblichen weiblichen Ausreden, von wegen sie hätte Kopfschmerzen oder sei zu müde.

Es war einfach nur so, dass sie nicht mehr von selbst aktiv wurde, während sie mir vor der Heirat und noch in den Flitterwochen dauernd an den Schwanz gegangen war und nie genug kriegen konnte.

Da war es noch weitgehend sie gewesen, die unsere Sexspiele initiiert hatte. Sie hatte mir in den Schritt gefasst, sie hatte mir die Hose aufgemacht, sie hatte sich mit dem Kopf über meinen Schwanz gebeugt oder sich auf mich geschwungen zum Ficken in der Reiterstellung, die ich übrigens besonders mag.

Sie ließ sich von mir noch verführen, und wenn ich es geschafft hatte, ihr Interesse zu wecken, dann war der Sex auch fast so geil wie vorher.

Nur blieb es eben immer an mir, den Startschuss dazu zu geben.

Anfangs machte ich mir noch keine großen Gedanken darüber. Wie gesagt, wenn ich mich daran machte, sie ins Bett zu kriegen, dann schaffte ich das noch immer regelmäßig, und die meisten Männer haben nichts dagegen, dass immer sie aktiv werden müssen, wenn sie mal ficken wollen.

Erst mit der zeit drängte sich mir der hässliche Verdacht auf, dass meine Frau den heißen Sex nur benutzt hatte, um mich vor den Traualtar zu zerren. Nicht dass wir jetzt kirchlich geheiratet hätten …

Wir waren nur beim Standesamt gewesen.

Aber danach änderte sich bei uns alles. Das Merkwürdige war, wir hatten vorher schon zusammengelebt, und es war immer alles zwar nicht ganz ohne Schwierigkeiten und Auseinandersetzungen abgegangen – das ist ja kaum möglich -, aber wir hatten uns doch prächtig verstanden, und meistens versöhnten wir uns nach einem Streit dann im Bett miteinander.

Was den Streit ja fast wertvoll machte …

Aber auch das änderte sich, nachdem wir aus den Flitterwochen zurück waren. Wenn wir uns danach stritten, wurde die Versöhnung nicht wie vorher beim Ficken besiegelt.

Denn das waren die ersten Situationen, wo meine Frau auf einmal auch dann nicht mehr reagierte, wenn ich aktiv wurde.

Ich konnte nach einem Streit und nach einer Versöhnung in Worten noch so zärtlich und noch so verführerisch sein, sie blockte mich einfach ab.

Allmählich gab es immer mehr Situationen, in denen sie nicht wollte. Was sie noch nicht offen zeigte, sondern nur durch ihr Verhalten – die kalte Schulter zeigte sie mir, und dabei fiel dann mein Schwanz wie von selbst in sich zusammen.

Im zweiten Jahr sagte sie dann auf einmal auch öfter, sie hätte keine Lust auf Sex; oder statt einfach nur unbewegt zu bleiben von meinen Avancen machte sie jetzt manchmal auch ein angewidertes Gesicht.

So kam es, dass ich seltener und seltener Sex von ihr wollte.

Und von den Malen, die ich Sex wollte, bekam ich ihn vielleicht anfangs jedes zweite Mal noch, danach jedes dritte Mal, und anschließend höchstens jedes vierte Mal, also immer seltener.

Ende des zweiten Ehejahres war unser Sexleben so gut wie eingeschlafen.

Ich verschaffte mir einfach durch Wichsen, meistens am Computer vor den einschlägigen Pornoseiten, die nötige Erleichterung, bedauerte mich selbst, ergab mich aber in mein Schicksal.

Auf die Idee, mir beim Fremdgehen einen Ausgleich zu holen, kam ich zwar schon, aber nur in meinen Träumen.

In Wirklichkeit scheute ich davor zurück, denn es war mir schon klar, ein Seitensprung bereitet mir nicht plötzlich das Paradies auf Erden, sondern das Fremdgehen bringt einfach nur unendliche Komplikationen mit sich.

Wie ich ja dann sozusagen am eigenen Leib erleben musste.

Die ganzen Jahre lang blieb ich meiner Frau absolut treu, ohne auch nur einen einzigen Seitensprung.

Nicht dass ich mich jetzt als einen zutiefst moralischen Menschen darstellen will – es lag wirklich eher an einem Mangel an Gelegenheit und daran, dass ich die praktischen Konsequenzen vom Fremdgehen scheute, dass ich einfach fürchtete, es werde herauskommen, und dann sei alles einfach noch viel schlimmer.

Ja, und dann zog in das Haus neben uns ein Ehepaar.

Sie ist eine Frau, die bestimmt nicht nur mir den Atem nimmt. Das ist mal ein echtes Rasseweib; eine Frau, von der jeder Mann heimlich träumt, die er aber meistens real nie zu sehen bekommt.

Geschweige denn zu ficken …

Was mir an ihr gleich gefiel – sie nahm kein Blatt vor den Mund, und sie tat endlich das, was ich seit meinen Flitterwochen bei meiner Frau nicht mehr erlebt hatte – sie versuchte es, mich zu verführen.

Ich blieb absolut passiv. Ich schaute sie zwar fasziniert an, ja, ich starrte sie manchmal geradezu an, wenn wir uns zufällig trafen oder auf einer der Partys in der Nachbarschaft, aber ich tat nichts, um unsere Beziehung zu vertiefen.

Sie war es, die sich mir näherte.

Und sie war es auch, die mich irgendwann einmal einlud, unter dem Vorwand, ich müsse unbedingt ihren Abfluss reparieren; meine handwerklichen Fähigkeiten waren in der gesamten Nachbarschaft bekannt und wurden oft genutzt; das allein wäre nicht auffällig gewesen.

Bloß dass sie mir dann in Reizwäsche die Tür öffnete, war dann schon auffälliger. Und sie ging mir sofort an die Wäsche. Binnen fünf Minuten landeten wir miteinander im Bett, denn dabei konnte ich nun auch nicht mehr widerstehen; denn ich bin ja schließlich auch nur ein Mann.

Sie fickte mich gerade – und das tat sie wirklich, denn sie saß oben -, da kam ihr Mann. Vor dem ich in den großen Wandschrank in ihrem ehelichen Schlafzimmer flüchtete.

Er war nach wenigen Minuten wieder verschwunden, er entdeckte mich nicht, und es ging alles gut. Trotzdem, ich kam mir da im Schrank so lächerlich vor, und ich hatte eine solche Angst, dass ich beschloss, in Zukunft aufs Fremdgehen zu verzichten.

Ein guter Vorsatz, den ich allerdings inzwischen schon mehr als einmal gebrochen habe …

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