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Fetischparty mit Hindernissen

Ich kann mich noch unheimlich gut an diesen Abend erinnern. Es war eine affengeile Fete. Normalerweise bin ich ja nicht gerade der Typ für öffentliche Spielchen, Swingerclubs und Parties, bei denen man vorgeschrieben bekommt, wie man sich zu kleiden hat.

Aber ich stehe nun mal absolut auf Latex. Allein schon der Geruch macht mich halb geil, und dieses Gefühl, wie eine zweite, glatte, weiche Haut, die feuchte, warme Enge, wenn man in so einem Teil drinsteckt – das ist einfach unvergleichlich. Deshalb habe ich in meinem Kleiderschrank auch drei Overalls, zwei verschiedene Paar Shorts – die kann man so schön unauffällig unter der Anzughose tragen – und eine Art Saunasack, wenn ich mich einmal ganz in ein Nest aus Gummi verkriechen will.

Das heißt, ich hatte drei Overalls; unmittelbar vor der Fete hatte meine Freundin mir einen weiteren zum Geburtstag geschenkt, ein hautenges Teil aus schwarzem Latex mit roten Streifen die Beine entlang, und auf dem Rücken in der Mitte ebenfalls einem roten Streifen, der durch den Schritt verlief und ebendort endete.

Damit besaß ich vier Latexoveralls. Jetzt allerdings sind es wieder drei, und damit wissen viele wahrscheinlich schon, was für ein kleiner Unfall das war, der mir da auf der Party passiert ist.

Eben jenen unglücksseligen vierten Anzug wollte ich ausführen, und da kam mir die Einweihungsfeier bei dem neuen Fetischclub in der Nachbarstadt gerade recht. Meine Freundin war natürlich mit von der Partie.

Wir haben uns zuerst ein wenig umgesehen und den Begrüßungssekt getrunken, den es gratis gab. Natürlich gab es wieder ein paar Unverbesserliche, die mehr oder weniger in ganz normaler langweiliger Straßenkleidung herumliefen, aber die meisten waren schon richtig gestylt, und besonders ein paar Mädels sahen einfach scharf aus in ihren Latexklamotten. Dann gab es eine kleine Performance, die war total klasse, und ich merkte schon eine gewisse Wirkung; oder vielmehr, mein Schwanz merkte sie.

So eine Beule ist allerdings nicht allzu geschickt, wenn man etwas so Enges trägt; da kann sie nämlich jeder sehen.

Daniela hatte mich auch schon missbilligend zurechtgewiesen, nur half das wenig. So kämpfte ich mit meiner Geilheit und fühlte mich wie über einem Feuer geröstet.

Nach den ersten zwei Stunden war ich deshalb schon fast so weit, wieder nach Hause zu gehen. Es war mittlerweile auch schon fast ein bisschen ungemütlich in dem engen, schwarzen Overall. Ich schwitzte wie ein Tier. Die Luft im Saal war natürlich auch ziemlich verraucht, heiß und stickig. Daniela allerdings bestand darauf, noch zu bleiben. Sie wollte nämlich unbedingt tanzen, und für nachher war eine sogar ziemlich bekannte Band angekündigt.

Ich bin sowieso ein Tanzmuffel, und hätte ich gewusst, wie peinlich es nachher werden würde, ich wäre bestimmt sofort abgerauscht. So aber habe ich mich breitschlagen lassen, ihr den Gefallen zu tun. Nicht ohne ein bisschen zu maulen allerdings.

Die Musik war dann sogar richtig klasse, Rock aus den 80ern vorwiegend, und wir tanzten so richtig ab.

Bis zu dem Zeitpunkt, an dem ich in meinem Rücken etwas nachgeben spürte; und da war es auch schon passiert – der Overall war genau an der Naht zum roten Streifen aufgerissen. So eng, wie er war, war dadurch gleich mein halber Rücken entblößt, und ein Teil vom Hintern gleich mit dazu. Hätte ich nicht gleich zugegriffen, wären noch ganz andere Körperteile sichtbar geworden. Immerhin waren die jetzt überhaupt nicht mehr steif und prall, durch den Schrecken.

Unter dem Lachen einiger Umstehenden, die mein kleines Missgeschick mitbekommen hatten, kämpfte ich mich zum Herrenklo durch, und immer schön die Hand an der Naht im Schritt, damit sie nicht weiter aufging.

Dort ging das Gelächter gleich weiter, und ich habe mir einiges an dummen Sprüchen anhören müssen. So von wegen, kommt davon, wenn man zu Billigkram greift. Als Kavalier habe ich selbstverständlich nicht verraten, wer da daneben gegriffen hatte mit dieser Neuerwerbung.

Ja, und was nun? Zu reparieren war da nichts, schon gar nicht auf die Schnelle. Und zuhalten konnte ich nur meinen Schwanz; was meinen Rücken und Hintern anging, war da überhaupt nichts zu machen.

Zum Glück hat Daniela schnell geschaltet und ist, unter dem Gegröle zweier anderer Männer, mit meiner Jacke ins Herrenklo gekommen.

Unangenehm genug war es noch immer, und vor allem war mir schweinekalt auf dem Rückweg, aber so hat man wenigstens nichts mehr gesehen von dem Unglück.

Daniela hat mir noch vorgeschlagen, den Overall einfach reparieren zu lassen; aber ich weigerte mich strikt. In das Teil steige ich nicht noch mal, habe ich ihr erklärt – und ihr verboten, noch einmal ohne mein Beisein irgendetwas aus Latex für mich zu kaufen!

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8 Kommentare zu “Fetischparty mit Hindernissen”

  1. Simon

    Ja, mit diesem Latexkram, da habe ich auch mal was erlebt. Ich hatte eine richtig tolle Hose, auch ganz knalleng. Die ist allerdings nicht so spektakulär auf einer Party aufgerissen, sondern ziemlich langweilig beim Anprobieren, nachdem ich sie ein halbes Jahr nicht getragen hatte. Meine Freundin meinte dann noch ganz frech, das hätte nur daran gelegen, dass ich besonders um die Mitte herum ein paar Kilo zugelegt hätte …

  2. Eggi

    Dass Latex reißt, passiert eigentlich nur, wenn man diesen Billigkram aus dem Erotik-Shop um die Ecke kauft, weil man Geld sparen will, oder wenn man das Zeug falsch behandelt. Man muss die Latexsachen eben nach jedem Tragen reinigen und dann trocken und dunkel wegpacken. Und man darf keine ölhaltigen Cremes benutzen, wenn man es anzieht. Ansonsten gibt es auch fertige Pflegemittel, die sind nur ziemlich teuer. Solange man aber ordentlich damit umgeht, kann man an einem Stück aus Latex jahrelang Freude haben. Ich habe einen halben Kleiderschrank voller Klamotten aus Latex, und bei mir ist noch nie was kaputtgegangen!

  3. Hannes

    Ich hatte auch mal einen Riss in einer Latexhose. Das war allerdings schon eine richtig teure und gute, und der kam auch nicht aus Versehen. Da war einfach ein eingerissener Fingernagel meiner Freundin dran schuld. Man fummelt ja Männern auch nicht einfach am Schwanz herum … Ich habe den Riss dann einfach mit einem Flicken aus meinem Fahrrad-Reparaturset wieder geklebt. Das ging ganz einfach und hält auch sehr gut. Nur beim längeren Tragen stört der Flicken etwas; nach einer wilden Tanznacht habe ich mir darunter mal die Haut aufgescheuert, das war besonders an der Stelle natürlich ziemlich unangenehm.

  4. Sandro

    Auch billige Latexklamotten sind eigentlich ganz haltbar. Man muss halt nur daran denken, es ist kein fester Stoff, sondern eben empfindliches Gummi. Und das eine oder andere sollte man damit einfach nicht tun. Meine Freundin hat sich mal ein wunderschönes weißes Minikleid aus Latex am Hals völlig verfärbt, weil sie Kupferschmuck getragen hat. Das hat sie bemerkt, als ich ihr geholfen habe, das Teil auszuziehen. Mit Sex war es danach erst einmal nichts mehr; insofern ist diese Geschichte, glaube ich, auch als Sexunfall qualifiziert. Beruhigt hat sie sich erst wieder, als ich ihr versprochen habe, ich helfe ihr, Ersatz dafür zu beschaffen.

  5. Chris

    Da sieht man’s mal wieder – manchen Frauen geht es beim Sex doch nur um Geld …

  6. Sandro

    Quatsch! Aber Frauen mögen nun mal schöne Klamotten. Und warum soll ich ihr die nicht kaufen? Schließlich habe ich selbst ja auch am meisten davon. Höchstens eine halbe Stunde steht sie vor dem Spiegel, wenn wir abends ausgehen; ich dagegen kann sie die ganze restliche Zeit sehen. Wobei der besondere Spaß ja nicht beim Anziehen liegt, sondern beim Ausziehen nachher, wenn man sich so richtig am tollen Anblick aufgegeilt hat. Also, ich denke mal, von hübschen Kleidern haben wirklich beide etwas. Und Latex ist nun mal einfach ein tolles Zeug!

  7. Karl

    Es passt ja nicht so ganz hierher, weil es um Leder geht und nicht um Latex – aber mir ist einmal der Reißverschluss an einer Hose gerissen. Ich hatte die Lady gerade erst kennen gelernt. Normalerweise lande ich mit den Weibern ja nicht am ersten Abend gleich im Bett, aber die Frau hat mich wirklich angemacht, ich konnte vor Geilheit kaum mehr aus den Augen schauen. Ja, und dann ist es halt passiert. Es lief auch alles richtig klasse. Nur als ich mich wieder anziehen wollte – ich hatte Frühschicht, und außerdem, man muss ja nicht gleich bei jeder übernachten, mit der man ins Bett steigt -, da ist es eben passiert. Sie hat es zum Glück nicht mitgekriegt, aber ich musste den ganzen Weg nach Hause mit offenem Hosenstall herumlaufen. Es war Sommer, eine Jacke hatte ich nicht, und mein T-Shirt war zu kurz, etwas zu überdecken. Ein paar haben mich in der U-Bahn ganz schön böse angeschaut. Ich kann nur froh sein, dass mich niemand angezeigt hat wegen Exhibitionismus oder so …

  8. Gipsy

    Latex muss gar nicht reißen, um für Peinlichkeit zu sorgen. Ich habe einmal auf einer Party mit einer Partnerin gespielt – es war eine öffentliche Spieleparty, von daher war das schon erlaubt -, bloß nachher ist die in ihren Overall nicht mehr reingekommen. Der war so eng, das ging wohl bloß mit Gleitmittel, und davon hatte niemand was da. Braucht man ja auch nicht, bei so öffentlichen Spielen, da wird ja alles von allein geil und feucht. Ich habe ihr dann von einer Freundin einen Mantel besorgt und ihr ein Taxi spendiert, damit sie nicht nackt nach Hause musste. Dem Mantel bin ich allerdings noch wochenlang hinterher gelaufen, bis ich ihn wiederhatte; Undank ist der Welt Lohn!

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