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Geplatztes Kondom und Aids

Ich hatte auch mal einen Sexunfall, aber der war gar nicht lustig. Mir ist ein Kondom geplatzt. Nein, danach war nicht meine Freundin schwanger. Und das Kondom ist eigentlich auch nicht mir geplatzt.

Ich bin schwul – und ich lebe seit Jahren zusammen mit einem Freund, der HIV-positiv ist.

Wir waren immer extrem vorsichtig, und dass so gut wie alles ansteckend ist, was ein HIV-positiver macht, ist eben nichts mehr als ein dummes Märchen. Man kann durchaus aus dem gleichen Glas trinken, man kann sich umarmen und streicheln und küssen.

Gefährlich wird es eigentlich nur, wenn Blut von mir oder auch Sperma bei ihm in die Blutbahn gerät.

Das passiert aber nur, wenn ich irgendwo eine offene Wunde habe.

Trotzdem haben wir es natürlich nicht darauf ankommen lassen und immer nur mit Kondom Sex gehabt.

Ja, und einmal hat er dann, nachdem er seinen Schwanz aus meinem Arsch wieder rausgezogen hat, ganz erschrocken festgestellt, das Ding hatte ein kleines Loch.

Heutzutage gibt es so eine Art Impfung für solche Notfälle. PEP nennt sich das, oder postexpositionelle Prophylaxe. Man kriegt eine Weile lang eine Kombination aus verschiedenen Medikamenten. Heute geht es ja auch sehr schnell herauszufinden, ob jemand sich angesteckt hat.

Aber dieser Sexunfall, der ist Jahre her, und damals gab es sowas noch nicht. Zumindest kannte mein Arzt es nicht. Er hat das Ganze ohnehin sehr locker genommen, mir einfach nur erklärt, da sei bestimmt keine Ansteckung passiert, aber machen könne ich sowieso nichts außer abwarten, in ein paar Wochen einen Aids-Test machen und dann weiter sehen.

Ich habe das natürlich alles andere als locker gesehen und war ein totales Nervenbündel. Es waren furchtbare Wochen. Achim, mein Freund, war absolut klasse in dieser Zeit; er hatte auch, völlig zu Unrecht, ein schlechtes Gewissen. Dabei war es ja gar nicht seine Schuld, und ich bin das geringe Restrisiko, von dem ich wusste, ja schließlich bewusst eingegangen, weil ich ihn liebe.

Aber das ist halt nur das, was der Verstand sagt. Rein emotional habe ich ganz anders reagiert, war total sauer auf ihn. Es war bestimmt nicht leicht für ihn, mein unmögliches Benehmen auszuhalten während dieser Zeit, doch er blieb immer ruhig, verständnisvoll und liebevoll. Auch wenn ich ab und zu nachts gar nicht mehr konnte und nur noch geheult habe.

Was soll ich sagen – der Test war negativ, ich hatte mich tatsächlich nicht angesteckt.

Damit wäre die Geschichte eigentlich zu Ende – aber diese paar Wochen, die wir beide da mit dieser schlimmen Angst miteinander verbracht haben, die haben uns noch mehr zusammengeschweißt. Deshalb sind wir auch heute noch ein Paar.

Mittlerweile kann ich den Sex mit Achim längst auch wieder richtig und ohne Angst genießen.

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5 Kommentare zu “Geplatztes Kondom und Aids”

  1. Papakiesel

    Und warum setzt Du dann ein Trackback auf meinen Eintrag zum Welt-Aids-Tag? Der hat wahrlich nichts mit „Sex-Unfällen“ zu tun.

    Sicher war das ein Versehen – ich lösche den Trackback dann mal.

  2. ringfahndung.de

    dito. und noch viel Spaß mit Achim.

  3. Freund vom Achim

    Was würde besser zum Thema „Welt-Aids-Tag“ passen als dieser Tatsachenbericht?

    Beide haben das selbe Ziel, Aufklärung und Mahnung!

  4. Video

    Glas im Arsch

  5. Brad Pacly

    Tja, dann bis das der Tod euch scheidet(oder auch verbindet:).

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