Blowjob auf dem Liegestuhl

Dienstag, den 15. Juli 2008

Gegen einen richtig heißen Blowjob auf dem Liegestuhl hat doch niemand etwas einzuwenden, oder?

Doch – ich …

Und zwar seit das mal zu einem Sexunfall geführt hat, bei dem ich eine ziemlich schmerzhafte Verletzung am Knie davon getragen habe, die ewig lange zum Heilen brauchte und mich auch heute noch manchmal, wenn es schlechtes Wetter gibt, ziemlich gewaltig plagt.

Es war im letzten Sommer.

Meine Frau und ich sind mittlerweile seit über elf Jahren miteinander verheiratet. Wen wundert es unter diesen Umständen also, dass bei uns, was Sex angeht, nicht mehr allzu viel los ist.

Okay, ab und zu gibt es noch mal ein bisschen Vögeln, aber das war es auch schon. Richtig geile Sexspiele sind schon lange nicht mehr denkbar zwischen uns. Es prickelt einfach nicht mehr.

Zumal meine Frau ohnehin zu den Frauen gehört, die schon zu Anfang mit dem Sex nicht viel anfangen konnten. Sie ließ es über sich ergehen, ja – aber mehr als Pflicht statt als Anlass zur Freude.

Das hätte mich eigentlich davon abhalten sollen, sie zu heiraten; denn ein Grund dafür zu heiraten ist ja wohl, dass man wenigstens eine Zeit lang ungehemmt Sex mit der Partnerin haben kann.

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Mundgeruch

Mittwoch, den 4. Juni 2008

Man muss sich riechen können; so heißt es nicht umsonst. Wenn ich einen Menschen vor mir habe, dann kann ich ihn nur dann lieben, wenn ich ihn mit all meinen fünf Sinnen auch wirklich begehren kann.

Und zu diesen fünf Sinnen gehört nun einmal auch der Geruchssinn. Der lässt sich sogar noch weniger überzeugen, überreden, übertölpeln als jeder andere der Sinne, mit denen wir einen Menschen wahrnehmen. Wenn der Geruchssinn sich abwendet, dann ist einfach nichts mehr zu machen.

Wenn der Geruchssinn nein zu einem anderen Menschen sagt, dann kann ich nicht mit dem anderen ins Bett steigen.

Wie wahr dieser Spruch ist, dass man einen anderen Menschen auch wirklich gut riechen können muss, wie wichtig es ist, dass er für meine Nase gut riecht, das musste ich gerade hautnah erfahren.

Es war eine ziemlich bittere Erfahrung.

Für mich war es weit mehr als einfach nur eine kleine Enttäuschung, dass daran alles gescheitert ist. Und wie bitter die Erfahrung erst für denjenigen sein muss, der nun nicht mein Partner geworden ist, weil mein Geruchssinn nein zu ihm gesagt hat, das kann ich mir gut vorstellen.

Ich weiß es nicht sicher, denn wir haben seitdem keinerlei Kontakt mehr miteinander; er war zu sauer nach meiner Reaktion und wollte – ich verstehe das gut – nichts mehr von mir wissen.

Aber ich kann es nun einmal nicht ändern.

Das sind die Nachteile, wenn man auch über das Internet private erotische Kontakte knüpfen kann.

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Spieglein, Spieglein an der Wand …

Samstag, den 1. September 2007

Als meine Freundin und ich vor zwei Monaten zusammengezogen sind, habe ich mir einen alten und sehr großen Traum erfüllt, von dem ich schon seit Jahren viele schlaflose Nächte hatte.

Wir haben in unserem Schlafzimmer an der Wand hinter dem großen Bett einen riesigen Spiegel angebracht, damit wir uns bei unseren Liebesspielen auf dem Bett selbst beobachten konnten.

Das hat mich schon immer geil gemacht, die Vorstellung, meine Freundin praktisch zweimal zu ficken; einmal live in echt, und dann ein zweites Mal im Spiegel. Das ist wirklich doppeltes Fick Vergnügen.

Zuerst war meine Freundin ja nicht sonderlich begeistert; sie hielt einen solchen großen Spiegel am Bett für unanständig, versaut, pervers und was man sonst noch so alles für Ausdrücke hat für das, was eigentlich doch alle reizt; nur können es manche eben zugeben und andere nicht. Die verstecken es dann, aber dieselben Wünsche und Träume haben sie doch.

Und an dem Funken in ihren Augen konnte ich schon merken, dass auch meine Freundin einen solchen Spiegel eigentlich eine geile Vorstellung fand. Nur ihre prüde Erziehung musste sich zuerst einmal dagegen wehren.

Deshalb habe ich aber auch nicht aufgehört mit meinem Drängeln und Bitten, und am Ende hat sie dann doch eingewilligt.

Und war dann sogar noch eifriger dabei, den großen Spiegel auszusuchen als ich; Frauen tun zwar oft sehr schüchtern und zurückhaltend und so, als würde Sex sie überhaupt nicht interessieren. Aber kaum packt es sie dann, sind sie noch leidenschaftlicher dabei als die Männer.

Ein ausreichend großer Spiegel, in dem wir uns auch wirklich ganz sehen und beim Sex beobachten konnten, von Kopf bis Fuß sozusagen, war schnell gefunden, und angeliefert werden konnte er auch, so dass wir uns um den schwierigen Transport keine Sorgen machen mussten.

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