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Pet Play

Ich hab nichts gegen Pet Play; wirklich nicht. Für diejenigen unter euch, die nicht wissen, was Pet Play ist – das sind Sexspiele, bei denen ein Partner die Rolle von Hund oder Pony übernimmt.

Ein Pony wird geritten – insofern ist es für einen Mann schon ganz interessant, für seine Frau den Hengst zu machen …

Nein, mal ernsthaft, also man bekommt einen Sattel aufgelegt, Zaumzeug angelegt, und dann steigt der Partner einem auf den Rücken und man muss ihn herumtragen, so wie früher, wenn wir als Kinder Pferdchen gespielt haben. Meistens ist diese Form des Reitens aber wirklich nur ein Vorspiel für Ponysex, und dabei geht es dann tatsächlich um Ficken, um die andere Form des Reitens.

Manchmal werden Ponys auch eingesetzt, um einen Wagen oder einen Pflug zu ziehen; der Fantasie sind da keinerlei Grenzen gesetzt.

Besonders Frauen als Pony, also weibliche Ponys, sind oft auch wunderschön zurechtgemacht mit einem langen Schweif und allem möglichen Schmuck an Zaumzeug und Sattel und so weiter.

Ein Hund wird dann beispielsweise an der Leine herumgeführt, muss „Sitz“ machen und so etwas, und er muss aus einem Napf fressen und saufen, statt wie sonst ordentlich am Tisch aus Gläsern zu trinken und mit Besteck von Tellern zu essen. Und genau darum geht es bei meinem Sexunfall …

Aber nochmal zurück zu Pet Spielen so ganz allgemein. Okay, ich gebe zu, für jemanden, der es gar nicht kennt, klingt es vielleicht ein bisschen bizarr oder sogar verrückt, aber ich finde, irgendwie macht es richtig Spaß.

Wenn es mir nicht gefallen würde, hätte ich mich bei meiner Frau auch nie auf solche Sexspiele eingelassen. Und wenn sie noch so energisch und durchsetzungsfähig ist – es hat ja alles irgendwo seine Grenze.

Besonders beim Sex mache ich nur das mit, was mich selbst auch geil macht und was mir Befriedigung bringt.

Und mich macht es nun einmal geil, wenn meine Frau mich als Hund behandelt, wenn sie mir Halsband und Leine anlegt, wenn sie mir Befehle gibt, mich herumscheucht, hol’s Stöckchen und so weiter.

Das ist nun einmal mein Fetisch, Pet Play.

Was ich natürlich überhaupt nicht leiden kann das ist, wenn sie in der Öffentlichkeit mit mir Hund spielt. Ich finde, das geht andere überhaupt nichts an, wie unser Sexleben aussieht. Ein Mensch mit einem Normalo-Sexleben würde seine Frau ja auch nicht in Gegenwart ihrer Freundinnen oder seiner Kumpel vögeln oder sie ihm auf der Fußgängerzone den Schwanz blasen.

Wobei – eigentlich ist letzteres ja schon eine ziemlich reizvolle Vorstellung … Zumindest in der Fantasie.

Zuerst hatten wir da so unsere Schwierigkeiten; es gab sogar mal einen richtigen Krach. Meine Frau fand nämlich gar nichts dabei, wenn sie mich auch draußen an der Leine herumführt oder mir befiehlt, Sitz zu machen, aber da mache ich nun einmal einfach nicht mit.

Gut, auf einer Fetisch Party oder einer SM-Party, da lasse ich mir das noch gefallen; da spielen ja unheimlich viele Leute ganz offen und treiben es genauso, wie sie es sonst nur zu Hause im stillen Kämmerlein tun. Aber Sexspiele auf einer Party sind nochmal etwas ganz anderes.

Die mache ich mit, aber Sexspiele im Alltag vor den Augen Dritter, das ist für mich ein Tabu, da liegt meine Grenze des guten Geschmacks und der Demütigung, die ich sonst ganz gerne mal ertrage.

Nachdem ich da auch total stur war und überhaupt nicht mitgespielt habe, hat meine Frau am Schluss auch nachgegeben und mir fest versprochen, so richtig in die Hand versprochen, dass sie mit mir kein Pet Play in der Öffentlichkeit macht.

Und dieses Versprechen hat sie auch gehalten.

Nur – es gibt dann eben manchmal doch so Sexunfälle …

An einem Samstag war es mal wieder so weit. Wir waren beide extrem geil nach einer anstrengenden Arbeitswoche und haben beschlossen, den gesamten Samstagnachmittag einfach im Bett zu verbringen. Oder vielmehr in der Wohnung, denn beim Pet Play spielt man ja nicht im Bett.

Kinder haben wir (noch) keine, so dass wir insofern keinerlei Rücksicht auf Nachwuchs nehmen mussten.

Wir haben uns hemmungslos ausgetobt, mit Halsband und Leine, mit Herumspringen und –tollen, mit Befehlen, und natürlich auch mit ausreichend Strafen für den übermütigen Hund, der manchmal nicht gleich so richtig auf die Befehle seines Frauchens gehört hat; also für mich.

Nachher waren wir erst einmal ziemlich erschöpft und haben beschlossen, das Mittagessen nachzuholen, das wir vor lauter Sex schlichtweg vergessen hatten.

Meine Frau hat gekocht – Hunde können ja schließlich nicht kochen … -, und zwar ganz simpel, Nudeln mit Schinken-Sahne-Soße, also Carbonara heißt das glaube ich korrekt. Jedenfalls schmeckt es fantastisch, denn sie ist eine supergute Köchin. Nicht nur, was Hundefutter betrifft …

Ich deckte mittlerweile den Tisch; natürlich für zwei. Mit Weingläsern, Spaghetti-Löfeln und –Gabeln und Servietten. Außerdem gab es Kerzen, weil ich einfach in romantischer Stimmung war nach unserem Liebesnachmittag, und dazu legte ich Musik auf; nur ganz leise allerdings, aber immerhin ihre momentane Lieblings-Musik CD statt meiner bevorzugten Musik.

Man(n) ist ja schließlich Kavalier …

Nach einer Weile kam meine Frau, brachte die Spaghetti und die Soße herein ins Wohnzimmer, wo ich den Tisch so nett gedeckt hatte, und stellte sie auf die Warmhalteplatten, die ich vorbereitet hatte.

Während ich mich schon einmal an den Tisch setzte, tat sie uns beiden auf; besonders meinen Teller befüllte sie ordentlich mit Spaghetti und ganz viel Soße, denn erstens hatte ich Hunger, esse ohnehin gerne, und zweitens mag ich es am liebsten, wenn alles auf dem Teller in Soße schwimmt.

Ich streckte die Hand aus, als sie mir den Teller hinhielt, aber dann lachte sie mich ganz frech an, trat einen Schritt zurück und stellte den vollen Nudel Teller nicht etwa vor mich auf den gedeckten Platz, sondern neben dem Tisch auf den Boden; mit der Serviette von meinem Platz darunter.

Damit war ja klar, was sie wollte; für sie hatten die Pet Spiele vorhin noch nicht ihr Ende gefunden, sondern sollten fortgesetzt werden.

Eigentlich war mir das nicht sonderlich recht, denn ich hatte mich richtig auf ein gemütliches Essen nach all dem vielen Sex gefreut, aber das half ja nun alles nichts; wenn ich sie bei Laune halten wollte, dann musste ich mitspielen und für sie weiter den Hund machen. Sprich – meine überlangen Spaghetti mit Soße aus dem Teller am Boden herausangeln, und zwar ausschließlich mit Mund und Zunge, ohne Zuhilfenahme von Besteck oder auch nur von meinen Händen.

Etwas, das bei den langen Dingern allein schon ein ziemliches Kunststück ist. Sobald aber auch noch überall Soße fließt, ist es nicht nur ein Kunststück, sondern nahezu unmöglich, auf diese Weise das Essen wenigstens noch einigermaßen anständig zu sich zu nehmen. Eine echte Schweinerei auf dem Fußboden war vorprogrammiert; deshalb hatte sie ja auch die Serviette untergelegt.

„Damit du dein T-Shirt nicht einsaust“, meinte sie dann noch ausgesprochen süffisant, „solltest du es am besten ausziehen und dein Fresschen mit nacktem Oberkörper einnehmen, finde ich.“

Seufzend erhob ich mich, streifte mein T-Shirt über den Kopf und begab mich dann oben ohne auf alle Viere auf den Fußboden, mit dem Kopf direkt über meinem Teller. Oh, Verzeihung, meinen Napf.

Und während nun meine Frau sehr genießerisch die Spaghetti aufrollte und elegant zum Mund führte, mampfte und schlürfte und vor allem natürlich auch kleckerte ich auf dem Fußboden vor mich hin.

So schwer es auch wahr, wenigstens ein bisschen Nahrung in den Mund zu bekommen – es wäre alles noch völlig in Ordnung gewesen, ein lockeres sinnliches Spiel, so wie ich es im Grunde ebenso liebe wie meine Frau.

Aber dann stand auf einmal meine Schwiegermutter mitten im Wohnzimmer und besah sich völlig entsetzt das Schauspiel und Spektakel, das sich ihr bot.

Dazu muss ich sagen, meine Schwiegermutter hat einen Schlüssel zu unserer Wohnung. Normalerweise kommt sie aber nicht unangemeldet, sondern ruft wenigstens vorher an, um ihr Auftauchen anzukündigen.

Weiß der Teufel, was an diesem Tag in sie gefahren war, einfach so aufzukreuzen, an einem Samstagnachmittag, wo doch bestimmt auch andere verliebte Paare alles andere im Kopf haben als einen Besuch von der Mutter beziehungsweise Schwiegermutter, mit und ohne Pet Play.

Jedenfalls, das war vielleicht peinlich, kann ich euch sagen!

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5 Kommentare zu “Pet Play”

  1. leonhardt

    und es ist doch geil, wenn meine Partnerin mir in der Fussgängerzone einen bläst….
    Leonhardt

  2. Mike

    Lol. DAS nenne ich mal owned. 😀 Witzige Geschichte, aber Pet Play ist nichts für mich. Dann doch lieber echte Tiere. :]

  3. scuppers

    pet play ist eine heiße variante die disziplin und lust am dominieren und unterwerfung voraussetzt. und ein gewisses geschick und eine gewisse übung – keine durchschnittsbumser
    man muss sich einfühlen können – der master in sein tier das tier in seinen master und seine rolle – also etwas für sensible – würde das gerne als tier machen aber mich will leider keine(r)
    viellecht meldet sich wer hier beim

  4. Eisregener420

    Ihr seid pervers…!“Pet Play“,was ’n das für ’ne Scheiße?!Kann man sich doch gleich ’n Köter kaufen!Hör mal,ICH hätte Frau Herrchen ein paar geklatsch und sie aus der Wohnung geschmissen!

  5. Leopold

    Dazu möchte ich nur sagen, jedem Tierchen sein Pläsierchen und
    im übrigen, alles was Spaß macht untereinander ist erlaubt.

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