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Monatsarchiv für Oktober 2008

Sadomaso Sex oder Körperverletzung

Samstag, den 25. Oktober 2008

Jeder kennt den blöden Spruch, wenn Frauen nein sagen, meinen sie eigentlich ja. Ich fand den schon immer ziemlich bescheuert. Und abgesehen davon für die Männer auch reichlich riskant.

Denn was ist, wenn eine Frau zwar beim romantischen Date erst nein zum Sex sagt, allerdings ja meint, dann die geilen Sexspiele mitmacht, und es sich nachher doch wieder anders überlegt?

Ich meine, gerade bei Frauen, die nicht klar sagen, was sie wollen, muss ich doch damit rechnen, dass sie sich die Sache öfter mal wieder anders überlegen und ich mich auf sie nicht verlassen kann.

Und dann läuft die Tussi eben am nächsten Tag zum Anwalt oder zur Polizei und erzählt etwas von einer Vergewaltigung, und schon bin ich möglicherweise dran. Die Gefahr besteht doch.

Soweit habe ich schon immer gedacht.

Trotzdem ist mir genau das passiert, nämlich dass eine Frau sich am nächsten Tag von mir misshandelt fühlte und dann prompt bei der Polizei auch Strafanzeige gegen mich erstattet hat.

Allerdings war das ein bisschen ein anderer Fall. Sie hat nicht nein gesagt und wollte dann doch Sex, was sie am nächsten tag dann wieder anders gesehen hat, sondern sie hat sehr überzeugt und überzeugend vorher ja gesagt und war anschließend auch ziemlich aktiv beim Ganzen.

Bloß war sie dann offensichtlich doch eine dieser wankelmütigen Frauen, die zu nichts stehen können und sich die Sache immer wieder neu anders überlegen, so dass man als Mann nie weiß, woran man ist. Eine der Frauen, wo ja ebenso wenig bedeutet wie nein und man sich auf nichts verlassen kann.

Das habe ich leider nicht sofort erkannt. Zuerst war ich ganz begeistert, wie scharf die Lady ran ging und wie aktiv sie war, wie sehr sie versuchte, mich zu verführen und zum Sex zu überreden.

Dass es so etwas gibt, eine Frau sagt am Anfang ja zum Sex, benimmt sich die ganze Zeit über auch ganz eindeutig wie ja und meint entweder schon in der Situation doch nein, was sie nur nicht zugeben kann, oder will zumindest hinterher eigentlich gar keinen Sex gewollt haben, das wusste ich vorher nicht. Deshalb habe ich beschlossen, euch diese Geschichte aufzuschreiben.

Vielleicht könnt ihr ja etwas daraus lernen.

Das Besondere in meinem Fall war, es ging nicht um sozusagen normalen Sex, sondern es ging um eine spezielle Form der Fetisch Erotik, und zwar um den Sadomaso Sex, um genauer zu sein.

Ich bin dominant, und ich mag die Erregung der Frauen, wenn sie hilflos gefesselt sind und von mir dann liebevoll gequält werden, bis sie am Ende vor Geilheit wirklich nicht mehr können.

Dabei besitze ich schon einige Erfahrung in dominant-devoten Rollenspielen; das könnt ihr mir gerne glauben. Ich merke es ganz genau, wie lange eine devote Frau mitgeht, was ich ihr alles zumuten, was sie noch verkraften kann und was ihr vor allem auch noch Lust bereitet in einer Session.

Ich habe schon viele Sklavinnen erzogen, ich habe schon oft BDSM Rollenspiele gespielt, und es waren eigentliche alle Frauen immer höchst zufrieden mit mir und wollten noch mehr davon haben.

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Hochzeitsnacht

Sonntag, den 5. Oktober 2008

Also so hatte ich mir meine Hochzeitsnacht wirklich nicht vorgestellt. Kein Sex – also auch kein Sexunfall. Nichts als für mich eine schlaflose Nacht, begleitet von männlichem Schnarchen.

Wobei in meinen Augen der Sexunfall genau darin lag, dass es eben keinen Sex gab. Die ganze Nacht nicht.

Ich gebe zu, es ist ganz schön altmodisch, sich als junge Frau von heute sozusagen “aufsparen” zu wollen, und es machen inzwischen ja wohl auch die wenigsten Girls. Aber ich bin nun mal eben altmodisch, und ich bin, wie ich mir das vorgenommen hatte, als Jungfrau in die Ehe gegangen.

Es war nicht immer ganz einfach, diesen Entschluss durchzuhalten; es gab da schon diverse Versuchungen.

Spätestens als ich 18 geworden bin habe ich selbst auch ab und zu daran zu zweifeln begonnen, ob es denn wirklich sein muss, dass ich erst in meiner Hochzeitsnacht das erste Mal Sex habe.

Meine Freundinnen verloren ringsherum ihre Jungfräulichkeit; die meisten sogar schon lange bevor sie 18 waren.

Nur ich blieb unberührt; eine eiserne Jungfrau sozusagen. Womit mich meine Freundinnen auch oft aufgezogen haben.

Wenn ein Junge zudringlich wurde und mehr wollte als ein bisschen küssen und ein bisschen fummeln habe ich mich immer gleich wieder von ihm getrennt, denn ich wollte mit niemandem zusammen sein, der meinen Entschluss nicht akzeptierte, bis zur Heirat Jungfrau zu bleiben.

Wobei ich von diesen Fummlern, die sich nicht mit ein bisschen Necking oder Petting nach dem Kino oder der Pizza zufrieden gaben, wie man das früher nannte (das hat meine Mutter mir erzählt, die ebenfalls noch Jungfrau war, als sie geheiratet hat) ohnehin niemanden hätte heiraten wollen, von daher war das schon in Ordnung. Die nahmen mich ja ohnehin nicht ernst.

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